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Zur Frage lebensverlängernder Maßnahmen bei irreversiblen Erkrankungen bitte beachten:

Leider endet das Leben selten als Lichtschalter,

die Realität bedeutet oft ein ein längerer Abbau der Fähigkeiten ( Prävention:Training ).

Die Forderung im Patiententestament, in bestimmten Situationen keine Verlängerung der Sterbephase durch  künstliche Ernährung / Magensonde festzulegen, ist leider unrealistisch.

Pflegende Personen dürfen Niemanden verdursten oder austrocknen lassen. Daher nachfolgend differenzierter möglicher Passus für ein Patiententestament*:  

 

"Bei Schluckstörung mit Aspirationsgefahr:

- zu erwarten kürzer als 10 Tage: 0,9 % NaCl s.c. Infusion 500 ml pro Tag erwünscht

- zu erwarten länger als 10 Tage:  PEG Anlage erwünscht"

(PEG Ernährungssonden werden mit kurzem Krankenhausaufenthalt direkt per Magenspiegelung durch die Bauchdecke gelegt, Essen, Trinken und Sprechen ist weiter möglich und unbeinflusst) dagegen sind Ernährungssonden durch die Nase Quälerei.

"Im Falle von diagnostizierter Alzheimer Demenz oder ähnlichen irreversibel die Kognition betreffenden Erkrankungen:

Bei anhaltender Inkontinenz Stuhl plus kognitiver Einschränkung (Mini-Mental-Status-Test unter 50%, d.h. unter 15 von 30 Punkten) länger als 6 Wochen werden nur palliative Maßnahmen, d.h. 500 ml Nacl 09 % plus 500 kcal pro Tag , Sauerstoffgabe plus intensiver Schmerztherapie erwünscht (Nebenwirkungen wie Atemdepression werden hierbei ausdrücklich in Kauf genommen) ."


*Patiententestamente müssen regelmäßig 1-2 jährig bestätigt werden und können nur im einwilligungsfähigen Zustand verfasst werden.

 

 

 

 

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